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Maut in den europäischen Ländern

Viele europäischen Länder erheben Maut. Informieren Sie sich vor der Fahrt in den Urlaub mit dem Auto, Wohnmobil oder Motorad über die aktuellen Gebühren.

Für die Nutzung von Autobahnen, Tunnel oder Brücken verlangen einige Staaten Maut. Streckanhängig rechnen neun Länder ab. Acht weitere Länder setzen auf Zeit Modelle. Den Überblick in Saschen Maut zu behalten ist schwer, zumal man meist nur einmal im Jahr für den Urlaub ins jeweilige Land fährt. Damit die Überraschung vor Ort nicht zu groß ist empfiehlt es sich sich vorab zu informieren. Für einige Länder kann man die Vignetten schon in Deutschland über den ADAC kaufen, was unterwegs Zeit spart. Möglich ist dies für Österreich, Schweiz, Slowenien und Tschechien.

Infos zur Maut finden sich auf der ADAC Website

Muss ich in meinem Urlaubsland Maut zahlen? Der ADAC weiß Antort. (Quelle: www.adac.de)

 

Bequem von zuhause die Höhe der Maut ermitteln

Wer an die Urlaubsplanung mit dem Auto geht, sollte einen Blick auf das Webangebot des ADAC werfen. Auch Nichtmitglieder können sich auf der Übersicht aktuell informieren. Derzeit gibt es Details zu 36 Ländern – von Belgien bis Weißrussland. Die Übersicht enthält auch Daten zur City-Maut, die teilweise in Frankreich oder Großbritanien erhoben wird.

Neben einem Strecken-Vorschlag macht der  Routenplaner in der Detailansicht Angaben über die Vignettenpreise nach Fahrzeugklassen.

Auch auf weitere Fragen rund um das Thema finden sich hier Antworten. Tipps zur korrekten Platzierung der Vignette oder auch ihre Entfernung.

Verbandskasten nach DIN 13164

Verbandskasten vor der Fahrt in den Urlaub checken

Den Verbandskasten im Auto benötigen wir glücklicherweise fast nie. Trotzdem muss er den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Riskieren Sie kein Verwarngeld und prüfen Sie das Notfallset vor dem Start in den Urlaub.

Wann hatten Sie Ihren Verbandskasten im Auto das letzte Mal in der Hand? Meist fahren wir das Set über Jahre unangetastet durch die Gegend. Wissen Sie wann das Haltbarkeitsdatum Ihres Notfall-Sets abläuft? Schon wenn ein Päckchen im Set diesen Termin überschritten hat, entspricht das Notfallset nicht mehr den Anforderungen und Sie riskieren ein Verwarngeld. Dieses Material müssen Sie austauschen. Oft reicht dafür schon der Kauf eines Nachfüllsets. Das Mitführen eines Verbandsets ist in Auto gesetzlich geregelt. § 35h (StVZO) schreibt dies vor. Seit 2014 muss das Erste Hilfe-Material in Deutschland der DIN 13 164 entsprechen. Der Inhalt des Sets besteht aus 38 Positionen – vom Pflaster über Schere bis zur Wundkompresse.

Was ist bei Fahrten ins Ausland zu beachten?

Es gibt keine einheitliche europaweit gültigen Vorschriften. Allerdings gelten in vielen Ländern ähnliche Vorgaben. Informieren Sie sich daher vor Beginn Ihrer Fahrt gezielt zu den Gesetzen ihres Urlaublands. Die Vorschriften für die Fahrer von Motorrädern sind ebenfalls nicht einheitlich geregelt. Während in Deutschland kein Verbandsmaterial mitgeführt werden muss, ist dies in Österreich Pflicht.

Was machen mit dem abgelaufenen Verbandskasten?

Werfen Sie alte Verbandskästen nicht gleich weg. Oft sammeln Hilfsorganisationen und Anbieter von Erste Hilfe-Kursen altes Material für Schulungszwecke. Auf diese Weise findet ihr alter Verbandskasten noch eine sinnvolle Verwendung.

Unterschätze Gefahr im Herbst

Nasses Laub auf der Straße

Die herbstliche Gefahr ist nicht zu unterschätzen. Nasses Laub auf der Straße, vor allem kombiniert mit Verschmutzung, kann zur Rutschbahn werden. Besonders vorausschauendes und aufmerksames Fahren ist daher oberstes Gebot. Stets langsam beschleunigen und gefühlvoll bremsen. Zu schnelles Fahren und zu geringer Abstand zum Vordermann sind Unfallursache Nummer eins.

Unfallfrei durch den Nebel

RIchtig Fahren mit Nebelschlussleuchte

Hauptursache für Unfälle bei Nebel sind zu hohe Geschwindigkeit und zu geringer Abstand. Punkt. Daher ist strikt auf genügend Abstand zum Vordermann zu achten und den Tacho im Auge behalten.

Bei Nebel muss auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden. Das Tagfahrlicht alleine reicht nicht aus. Laut StVo darf bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Regen und starken Schneefall ggf. zusätzlich zum Abblendlicht auch der Nebelscheinwerfer eingeschaltet werden. Die Nebelschlussleuchte ist erst ab einer Sicht unter 50 Metern erlaubt. Ist sie eingeschaltet, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden.